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Erstlingswerk

here we go...bin wirklich gespannt ob das jemand liest, if so, fänd ich irgendein feedback sehr nett...

Ein Tag zum bloggen...davon hat wohl jeder seine eigene Definition. Von mir gibt's ein paar Allgemeinplätze zum Leben und über die Frauen, womit klar wäre, daß dieser Blog einen unendlichen Themenfundus beinhaltet.

Zwei Dingen werde ich mich immer wieder widmen. Das Miteinander (oder sollte ich besser Gegeneinander sagen) von Mann und Frau sowie das ein oder andere vom Tag, was beschäftigt und der Rede wert scheint. Soviel vorweg, nur dieses Gegeneinander hat die Energie freigesetzt, die nötig ist um die Tasten zu quälen und zu schreiben...

Vielleicht gibt es ja die ein oder andere weibliche Leserin, die durch die Texte soviel Inspiration bekommt, daß sie ihr persönliches Gegeneinander aufgibt und in ein Miteinander verwandelt.

Was treiben wir eigentlich in Beziehungen? Frei nach Woody Allen könnte man es so formulieren: Wir lösen die ganze Zeit Probleme, die wir ohne die Beziehung nicht hätten. Da ist doch einfach mal die Sinnfrage erlaubt, oder? Oder noch viel besser, habt ihr einfach mal Eure Beziehung von außen betrachtet und Euch dabei gefragt, worum es bei allfälligen Außeinandersetzungen eigentlich geht? Gut, einige werden jetzt mit konkreten Themen, wie Fremdgehen, Lüge, Sucht oder Ähnlichem kommen aber die große Masse muß sich doch ehrlich fragen, was denn eigentlich wirklich das Problem ist, warum ständige Außeinandersetzungen sein müssen...

...eigentlich ist man doch zusammen um sich das Leben schöner zu machen. Denkt einfach mal an diesen Satz, wenn Ihr heute Euren Parter trefft...

Der Inspirator

7.11.06 18:13


Eine neue Liebe ist wie....

Jeder weiss wie der Titel weitergeht und nickt bedeutungsvoll zustimmend. Da kann ich mich auch nicht enthalten...warum ist das so? Na ja, ein rein wissenschaftlich auf den Körper bezogen ein entzückender Hormoncocktail, wie ihn besser niemand mixen könnte. Sozial bringt der neue Partner meist einen Haufen neuer Interessen, Erfahrungen, Familie und Freunde mit sich (wenn er nicht im Freundeskreis rekrutiert wurde). Ein neues Leben halt.

Ist das eine Lösung für das Gegeneinander? Nein.... . Wäre das eine Lösung, gäbe es nur einen ultimativen Tip: Weglaufen, wenn die Probleme losgehen, sich schnell neu verlieben und dabei am besten laut vor sich hersingen: "eine neue Liebe ist wie ein neues Leben...". Wer an der Stelle zustimmt: Viel Spaß beim Lesen eines anderen Blogs, der ganze Kram hier wird Dich nicht interessieren - your choice! Für meine anderen 2-5 Leser: Das kann's noch nicht gewesen sein. Ab in den Beziehungskampfanzug, die Waffen mit Liebe, ein paar guten Argumenten und etwas Verständnis durchgeladen, den Rucksack voller Treue, Vertrauen und etwas Selbstironie und dann rein in den Schlamassel. Mit der Grundausrüstung kommt man schon recht weit, oder?

Mist, nein! Der wichtigste Ausrüstungsgegenstand fehlt noch: Zuhören!  Ich mag nicht mal wissen, wie wenig Menschen, die sich nahe stehen die Fähigkeit verloren haben (oder erst gar nicht hatten) sich zuzuhören. Da  kann aus dem Inspirator ganz schell der Sadmaster werden. Den Anspruch Verständnis will ich jetzt gar nicht erwähnen...dazu kommen wir mit Sicherheit eines Tages noch...Tut es uns nicht allen gut, wenn wir etwas sagen und merken, daß unser Partner darauf reagiert, und zwar wirklich auf das, was gesagt wurde? Die Antwort "ja!" ist ein Selbstgänger...also bitte, dann einfach umsetzen und das geben, was man gerne empfangen möchte!

Der Inspirator

8.11.06 14:56


Fegefeuer

Beziehungen als Vorhof zur Hölle? Leider kann das passieren oder besser ist passiert...den ganzen Tag schon. Da fällt es schwer Inspirator zu sein und die Fahne hoch zu halten. Wie oft kann sich eine Frau beleidigt davonmachen, motzend anrufen, heimkommen wollen, um dann doch nicht zu kommen und das alles wegen....? Ja weswegen eigentlich???? Elementare Unzufriedenheit, ein weibliches Phänomen...aber immer gut für einen Streit...dumm nur wenn man nicht mitmacht, das kann erst recht eskalieren! Trust me...! Streitet man(n) ist man(n) ein Arsch..ch, streitet man(n) nicht ist man(n) ein gefühlskaltes Arschl..h. So und jetzt bitte ich um den entscheidenden Hinweis, welche Variante besser ist. Das schlimmste daran ist, man kann sich noch so viel Mühe geben, ich denke, zermartere mir das Hirn, gebe alles und - komme einfach nicht darauf, wo eigentlich das Problem ist...oder komme auf so gravierende Probleme, daß eigentlich nur eine Konsequenz bliebe...bloß ganz schnell einen auf alleine machen...große Burg bauen, tiefen Wassergraben drumrum, Tickets für die Zugbrücke nur persönlich zuteilen und den Code der Alarmanlage täglich wechseln....manchmal ist es verdammt schwer der Inspirator zu sein...

(Die Kenner ahnen es: Ich hatte mächtigen Streit für nix - und hab' nicht mal mitgestritten, was die Sache noch schlimmer machte)

Und morgen an dieser Stelle:

Was passierte danach, war sie bei der Mutter, kam sie zurück, brauchte sie mehr als 2 Minuten um den nächsten Streit auszulösen.....???? Fragen über Fragen....

und wer inspiriert heute den Inspirator?

cu

9.11.06 18:45


Ein Pendel für Probleme?

Jetzt sollen die Probleme weggependelt statt mit Schweiß und Einsatz gelöst zu werden...Ein Aufschrei geht durch die Pendelfans, ich halte es eher mit Kopfschütteln (sorry Pendelfans)...und leider zeigt mal wieder, der Besuch bei Muttern taugt selten..na ja und zu gestern schulde ich noch die Fortsetzung...es hat ca, 1,13 Minuten gedauert, bis der Streit wieder im Gange war, der Anlaß (eigentlich nebensächlich)?, eine freundliche SMS, die nicht freundlich genug war. Das gelobte Land ohne Mobiltelefone ist nur 20 Jahre her, als Raider noch Twix hieß.

Was macht wohl so ein kreisendes Pendel mit ein paar brummenden Geräuschen besser, als eine gescheite Portion Verständnis und Liebe? Wenn der Glaube daran Berge versetzt, will ich mich zufrieden geben. Wie es gut wird, ist mir zumindest jetzt mal ganz egal, Hauptsache erstmal wieder Frieden!

Das Wochenende steht vor der Tür und damit: Nähe! Klingt fast schon romantisch, ist aber eher furchteinflößend - das Büro kann so beschützend sein (Flucht? nein, nennen wir es Rückzugsgebiet). Aber der Inspirator würde seinen Namen nicht verdienen, wenn er sich nicht selbst motivieren würde

Man kann die eigenen Grenzen nur feststellen, indem man sie
gelegentlich überschreitet. Das gilt für jene, die man sich selbst
setzt, ebenso wie für jene, die einem andere setzen.

                                                Josef Broukal

Das wird dann mal das Motto für das Wochenende...konkret heißt das: Egal, ob sie der schlimmste Stinkstiefel der Welt sein will...die Grenze wird überschritten, mit Zärtlichkeit - damit rechnet sie nicht, schaut blöd aus der Wäsche und wahrscheinlich klappt's und hilft...(auch mal versuchen!)
 

So long

Der Inspirator

10.11.06 15:04


Von Friedensangeboten und nächtlichem Spitzeln

Manch Friedensangebot liest sich wie eine Kapitulationserklärung und ist es dann auch, gut wenn die Kapitulation nur vor sich selbst stattfindet und nicht vor dem Partner...dem (mir) tut so ein Moment der Selbsterkenntnis dann auch mal richtig gut! Kein Streit, keine weitere Diskussion, einfach nur ein Moment der Besinnlichkeit.

Was so eine aufrichtig gemeinte, gut nachgedachte und formulierte e-mail alles bewirken kann...ewige Streits wie weggewischt und schon ist der Neustart da...

...na ja, die Experten unter uns wissen, daß kleinere Ausrutscher ganz schnell trotzdem nochmal passieren können und flugs die Ladies dieser Welt nochmal die dümmsten Aktion anstellen, die ihnen einfallen (nächtliche Computer-Postfachkontrollen, bei denen es einfach nichts zu finden gibt aber der Parter -ich- sich dann plötzlich doch für irgendeine lapidare Info, die er nicht erzählt hatte, rechtfertigen soll)...nicht wirklich überzeugend als Vorstellung einer geläuterten Persönlichkeit...umso schöner dann das wieder aufrichtige schlechte Gewissen am nächsten Tag mit einer unglaublichen Grundpeinlichkeit, die nahezu fassbar im Raum schwebte. Wollen wir drauf wetten, daß irgendein mindestens genauso dämlicher Ausrutscher in den nächsten zwei Wochen passiert?  I will do my very best dann nicht sauer zu werden oder zumindest nicht übermäßig sauer zu reagieren (hat sich auch diesmal bewährt), denn De-Eskalation ist einfach unschlagbar um jedweden Blödsinn zu eliminieren.

Eigentlich sogar ganz süß wenn aus großer Klappe mal kleinlaut wird...

Jedenfalls ein deutlich besserer Weg die Kurven des Lebens zu kriegen!

Der Inspirator

13.11.06 13:03


Von Sisyphos und von Narren

Sisyphos Strafe in der Unterwelt bestand darin einen Felsblock einen steilen Hang hinauf zu rollen. Immer entglitt ihm dieser kurz vor dem Ende und er musste wieder von vorne anfangen. Die Geschichte entspringt der griechischen Mythologie, ist also tausende von Jahren alt.

Blödsinn, die story ist von heute, ich bin Sisyphos und der Felsblock ist meine Beziehung...ich kann nicht aufhören sie den Berg raufzuschieben und immer wenn ich glaube es geschafft zu haben, gleitet sie mir wieder aus der Hand. Entweder ich bin also in der Unterwelt angekommen, was eigentlich eine Strafe wäre, aber wofür?, oder die Geschichte wurde seit tausenden von Jahren falsch interpreitiert, die wahrscheinlichere Variante.

Statt der Strafe steht doch eigentlich die Hoffnung im Vordergrund! Warum sonst sollte jemand einen blöden Felsblock wieder und wieder einen steilen Hang herauf schieben wollen? Logisch, weil er hofft! Er hofft es eines Tages zu schaffen und vollenden zu können. Und so sieht es doch auch mit unseren Beziehungen aus. Steile Berge, die wir eines Tages zu erklimmen hoffen - und deswegen machen wir weiter. Ok, ok, bevor mir jetzt vorgeworfen wird die Geschichte nicht richtig zu kennen oder gelesen zu haben...ich weiß daß es eine Strafe sein sollte, aber mir gefällt der Aspekt mit der Hoffnung besser - und schließlich:

Am Hoffen und Harren erkennt man die Narren!

Und das haben wir alle mit Sisyphos oft gemeinsam, in der Liebe werden wir zu Narren.

So long für heute.

Der Inspirator

14.11.06 17:47


Freiheit-Der Resignationspunkt

Wollte auch nur einer von Euch am Anfang der Beziehung seine Freiheit an der Garderobe abgeben? Wohl kaum... Doch halt, bevor es weitergeht ist es erst einmal wichtig Freiheit so zu definieren, wie sie hier verstanden werden soll. Es geht nicht um die Freiheit andere Partner haben zu wollen, sondern um die Freiheit eigene Meinung, eigene Freunde, eigene Lebensteile zu haben.

Ich jedenfalls wollte das nie aufgeben...tu es aber, und warum? Ganz einfach, um Streit zu vermeiden. Nicht etwa weil mir der Mut zum Streit fehlt, nein, aus besserer Einsicht, daß hunderte Streits wegen dieser Themen einfach nichts gebracht haben...Ich bin am Resignationspunkt angelangt, der Punkt an dem man aufgibt, keine Streits um Selbstverständlichkeiten mehr führen will, sondern eine Rückbesinnung auf sich selbst vornimmt. Siehe da, selbst das schafft schon mehr Freiheit, Freiheit von der Auseinandersetzung, Freiheit von Themen, die man so oder ähnlich nicht will.

Aber wo führt das hin? Kein schwieriges Rätsel, will ich meinen. Entweder man verläßt den Resignationspunkt wieder, oder, tja, oder man schreitet weit, weit über ihn zurück in die Freiheit und arbeitet daran ihn nie wieder zu sehen. Viele Dinge darf man gerade am Anfang einer Beziehung einfach nicht zulassen und muß in dem Moment, in dem es am schwersten fällt (vor lauter rosa Wolken) am wachsamsten sein und gegebenenfalls klar entscheiden, was mit den eigenen Interessen dauerhaft vereinbar ist, und was nicht...

Soviel steht fest, egal in welche Richtung ich den Resignationspunkt verlasse, am Ende wird mehr Freiheit stehen.

Der Inspirator

15.11.06 18:17





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